Nahe-Cup (21.Mai 2016)

Kaum zurück aus Malente, standen heute schon wieder fünf unserer Wettkämpfer in der U 9 und U 12 auf der Matte beim diesjährigen Nahe-Cup.

Insgesamt waren über 200 Kämpfer am Start!

Als erstes war die männliche U12 dran. In einem Gesamtfeld von über 100 Judoka trat Mads Hermann in der mit 13 Judoka besetzten Gewichtsklasse -38kg an. Nachdem er in der ersten Runde ein Freilos hatte, bescherte die Auslosung den Zuschauern leider gleich im nächsten Kampf das eigentliche Finale. Mads musste wieder gegen seinen Kontrahenten aus Kronshagen antreten, mit dem er sich schon beim O-Shogatsu Cup ein intensives Duell auf absoluter Augenhöhe geliefert hatte. Der Kampf verlief komplett ausgeglichen, keiner der beiden konnte eine nennenswerte Aktion für sich verbuchen, so dass am Ende die Kampfrichter entscheiden mussten. Da Mads Gegner etwas aktiver gekämpft hatte, fiel die Entscheidung zu dessen Gunsten aus. So musste Mads in die Trostrunde, durch die er ohne Probleme durchlief, so dass am Ende ein dritter Platz und eine Bronzemedaille herauskam.

Anschließend kämpfte Janna Schiemann ihr erstes richtiges Turnier in der U12. Sie trat in der Gewichtsklasse bis 42kg in einem 5er Pool an. Den ersten Kampf verlor sie leider gegen eine deutlich höher graduierte Judoka, um direkt danach gegen eine ebenfalls höher graduierte Kämpferin von Budokan Lübeck am Boden zu gewinnen. Leider verlor sie den nächsten Kampf durch Kampfrichterentscheid, obwohl sie die deutlich aktivere Kämpferin gewesen war. Den nächsten Kampf konnte Janna dann wieder für sich entscheiden, so dass am Ende ein toller 3. Platz beim ersten richtigen Turnier heraussprang.

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Dann erfolgte der große Auftritt unserer U9 – Kämpfer, die jeweils in 4er Pools gewichtsnah kämpfen mussten.

Den Anfang machte Mikkel Hermann (-29,8kg).Während er den ersten Kampf nur durch Shido für Inaktivität des Gegners von Budokan Lübeck gewann, konnte er im zweiten Kampf seinen Kontrahenten zweimal sauber mit Ippon-Seoi-Nage jeweils zum Waza-Ari werfen. Auch seinen letzten Kampf konnte Mikkel mit Seoi-Nage und anschließendem Haltegriff für sich entscheiden, so dass er seinen ersten Turniersieg mit einer Goldmedaille nach Hause nehmen konnte.

Bennet Schiemann (-29,2kg) kämpfte ebenfalls in seinem ersten Turnier. Während er den ersten Kampf noch im Haltegriff gewann, bestimmte er auch im zweiten Kampf das Geschehen und ging mit Waza-Ari nach Ippon-Seoi-Nage in Führung. Ein lupenreiner Ko-soto-gake beendete dann den Kampf zu Bennets Gunsten. Auch hier entschied der letzte Kampf über Gold oder Silber. Wieder war es ein sauberer Ko-Soto-Gake nach kurzer Kampfzeit, der direkt für Bennet zum Ippon und damit zur Goldmedaille und zu seinem ersten Turniersieg führte.

Emlia Lemm (-25,4kg) trat als einziges Mädchen für den JCA in der U9 an. Emilia war sehr motiviert und wollte den Jungs in nichts nachstehen. Drei Mal Ippon war das Ergebnis, zwei Mal davon durch O-goshi und einmal durch einen Haltegriff.So fuhr auch Emilia mit einem ersten Platz und einer goldenen Medaille nach Hause.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Nachwuchs-Wettkämpfer!

Fahrt nach Malente (13. bis 16. Mai 2016)

Vielleicht ist jetzt auch der letzte Muskelkater verschwunden, das Schlafdefizit ausgeglichen, die Erinnerungen an die anstrengenden Trainingseinheiten verblasst und nur die schönen Momente, die Judotechniken und der gemeinsame Spaß bleiben in Erinnerung.

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Mit 30 Judoka und vier Betreuern sind wir am Freitag ins Sport- und Leistungszentrum nach Malente gefahren. Den „Transportdienst“ haben dankenswerterweise die Eltern übernommen und der Ausfall eines VW-Busses konnte locker durch einen Peugeot 206 ausgeglichen werden – es war halt etwas kuscheliger …

„Das Beste kam zum Schluss!“ und deshalb möchte ich damit auch gleich anfangen. Auf die Frage, wer beim nächsten Mal wieder dabei ist, haben sich (fast) alle gemeldet. Die müden und abgekämpften Judoka von 8 bis 16 Jahren wollen also auch im nächsten Jahr ein Judowochenende mit sehr viel Sport! Wir freuen uns schon darauf!

Wie begehrt der Pfingstlehrgang ist, kann man an zwei schönen Geschichten ablesen. Lucy ist trotz Krücken (passiert in der Schule!) dabei und war unsere hinkende Hilfstrainerin. Henrika und Tim verzichteten auf einen Urlaub in Island.

Ob es jedoch die vielen Trainingseinheiten, der Grillabend oder der Morgenlauf das Beste am Judolehrgang sind, bleibt offen. Nicht auszuschließen ist wohl, dass möglicherweise die nächtlichen Zimmergespräche und Werwolfspiele, – wenn die Trainer endlich schlafen, das wirklich Wichtige sind! Vielleicht ist aber auch der in Alupapier eingewickelte Tisch und Stuhl das Highlight!?

Für Interessierte, die im nächsten Jahr auch endlich dabei sein wollen, möchte ich hier kurz den Trainingsplan von Samstag vorstellen:

7.00 Uhr                   Waldlauf

8.00 Uhr                   Frühstück

9.15 – 10.15 Uhr       Judo – (Taktik; Sumi gaeshi; Tomoe Nage)

10.30 – 11.30 Uhr   Judo – (Wettkampfprofil Stand, Techniktraining)

12.00 Uhr                 Mittagessen

14.00 – 15.15 Uhr    Judo – (Wettkampfprofil Boden)

15.45 – 17.15 Uhr    Judo – (Randori – Japanische Runde)

18.00 Uhr                Abendessen

19.00 – 21.00 Uhr    Judo – (Technik und Kraftkreis)

21.15 – 22.00 Uhr    Fussball (freiwillig!)

Zwei der Einheiten würde ich gerne noch beschreiben, damit die Müdigkeit nicht nur durch den Schlafmangel erklärt werden kann.

In einer japanischen Runde kämpft man eine Minute jeweils gegen alle sieben (!) Gegner, die die gleiche Gewichtsklasse haben, – ohne Pause.
Der Kraftkreis bestand aus sechs Übungen für Arme, Bauch und Beine, die in vier Runden jeweils eine Minute durchgehalten werden sollen. Hier hat unser Trainer Christian gezeigt, dass man das wirklich gut schaffen kann.

Wie viel Freude so ein Kraftkreis macht, haben wir am nächsten Tag gesehen, als sechs unserer jungen Judoka und Tim lieber noch einmal 45 Minuten Kraftkreis gemacht haben, als sich eine Vorführung für den nächsten Tag zu überlegen.

Die Vorführungen der anderen waren aber wirklich sehr fantasievoll und actionreich!

Natürlich haben wir auch Dodo (Merkball), Krebsfussball und andere kleine Spiele gespielt. Jonathan hat viele Fotos gemacht, die diesen Bericht sicherlich bald verschönern!

Am letzten Tag haben wir uns noch Rückmeldungen der Judoka eingeholt, hier ein paar Zitate, mit denen man Betreuer und Trainer glücklich macht:

„Ich fand es sehr schön in Malente und habe viele neue Techniken gelernt, die Vorführung hat viel Spaß gemacht. Ich komme gerne wieder mit!“

„Hier war’s mal wieder toll. Auch die Trainingszeiten haben gepasst!“

„Ich fand es gut, dass wir so viele neue Würfe gemacht haben. Und ich finde, nächstes Jahr sollten wir mehr Training machen!“

„Ich fänd’ es cooler, wenn auch jüngere in den Kraftraum dürften.“

„Malente fand ich gut, die Trainingseinteilung war eingeteilt, dass wir noch bisschen Freizeit für uns hatten. Die Kata die wir uns ausdenken konnten, hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hätte es nur besser gefunden, wenn wir erst nach dem Frühstück laufen gehen, damit wir ausgeschlafen sind und noch vor dem Laufen was gegessen haben.“

„Tim fand es gut, dass es so viel Konditions- und Krafttraining gab. Wir würden uns wünschen, dass wir nächstes Jahr öfter im Kraftraum trainieren dürfen. Wir fanden den Kraftkreis von Kutzi sehr gut!“

„Wir haben viele Techniken gelernt. Malente – sofort wieder!“

„Malente war cool wie immer, hat Spaß gemacht und ich komme auf jeden Fall nächstes Jahr wieder!“

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Ergebnisse der Judosafari vom 23. April

Liebe Teilnehmer der Judosafari am 23. April,

nachstehend sind alle Teilnehmer und deren Ergebnisse – also welches Abzeichen man erreicht hat – aufgeführt.

Da die Abzeichen beim DJB bestellt werden müssen und die Zentrale gerade umzieht, dauert es wohl noch ein bisschen, ehe ihr eure schicken neuen Abzeichen am Judoanzug tragen könnt.

Wir hoffen, dass es dennoch recht zügig geht!!

Ergebnisse:

Csik, Alexander Blauer Adler
Dankwarth, Mia Gelbes Känguruh
Frahm, Christian Schwarzer Panther
Frank, Matti Gelbes Känguruh
Guse, Sören Brauner Bär
Harloff, Leif Grüne Schlange
Hasselmeier, Carl Blauer Adler
Hermann, Mikkel Blauer Adler
Kembouche, Zakaria Schwarzer Panther
Lemm, Emilia Brauner Bär
Linden, Nike Grüne Schlange
Link, Iva Grüne Schlange
Link, Jonas Grüne Schlange
Massier, Henri Grüne Schlange
Mergell, Maximilian Brauner Bär
Nassiri, Shayan Roter Fuchs
Schiemann, Bennet Schwarzer Panther
Schiemann, Janna Brauner Bär
Schlüter, Hanna Blauer Adler
Schlüter, Levin Grüne Schlange
Schneider, Viktoria Grüne Schlange
Schrader, Max Blauer Adler
Schucher, Mika Grüne Schlange
Slopek, Finn Grüne Schlange
Werner, Michelle Blauer Adler
Winterholler, Nicole Blauer Adler

 

Judosafari (23. April 2016)

Weitsprung

Die Judosafari 2016 stand diesmal ganz im Zeichen der Olympischen Ringe.

Ulli Hermann und Sonja Kripke hatten sich insgesamt vier olympische Disziplinen ausgedacht, die es von den eher kleineren Judoka zu absolvieren galt:

Fackellauf, Mattenschubsen, Weitwurf und Weitsprung.

Gleichzeitig hatten die Teilnehmer kleine Kunstwerke oder Malereien mitgebracht, die von den erwachsenen Zuschauern bepunktet wurden.

Anhand der erreichten Gesamtpunktzahl aus allen fünf Wettbewerbsdisziplinen erhalten die Judoka dann die entsprechenden Judosafari-Abzeichen: gelbes Känguruh, orangener Fuchs, grüne Schlange, blauer Adler, brauner Bär und schwarzer Panther.

Ein kleines Repertoire der Kunstwerke:

Kunstwerke1

Kunstwerke3

Kunstwerke2

Und hier ein kleiner Einblick in die olympischen Disziplinen:

Fackellauf:

Fackellauf

Weitwurf:

Weitwurf1

Mattenschubsen:

Schubsen2 Schubsen1

Dank der zahlreichen Buffetspenden war auch wieder für den kleinen & den großen Hunger bestens gesorgt.

Judosafari1 Judosafari2

Auch wenn es dieses Jahr leider nicht allzu viele Teilnehmer waren, so hat es doch großen Spaß gemacht und wird im nächsten Jahr garantiert wiederholt.

 

 

Mattenputzen (23. April 2016)

Erst die Arbeit – dann das Vergnügen!

Hier war es dieses Mal anders herum. Nachdem die Judosafari ihren Abschluss gefunden hatte, ging es an das Matten putzen, was diese mal dringend nötig hatten.

Mattenputzen1

Mit vereinten Kräften wurden Wischmop, Putzlappen und Tücher geschwungen, um den Matten wieder neuen Glanz zu verschaffen.

An alle „helfenden Hände“ ein großes Dankeschön für die tatkräftige Unterstützung.

Zur Belohnung für die schweißtreibende Tätigkeit gab es anschließend noch lecker Eis, was im gemütlichen Kreis verputzt wurde.

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Obi-Cup Glinde (17. April 2016)

Beim Obi-Cup in Glinde traten heute die U 15 – Kämpfer Finn Paulus, David Maas, Tom Cedric Brandt und Ahmad Elebiev an.

David Maas (-43kg) hatte heute kein Glück. Er verlor leider alle seine Kämpfe.

Ahmad Elebiev (-55kg) konnte im Gegensatz zum gestrigen Turnier seinen ersten Kampf gewinnen, verlor dann aber leider den zweiten Kampf und war auch in der Trostrunde nicht erfolgreich.

Tom Cedric Brandt (-55kg) ging es ähnlich wie Ahmad, er gewann seinen ersten Kampf, verlor dann aber die zweite Runde und kam ebenfalls in die Trostrunde. Die nächsten drei Kämpfe konnte Tom Cedric dann aber gewinnen und kehrte mit einem dritten Platz und der Bronzemedaille nach Hause.

Finn Paulus (-50kg) konnte drei seiner Kämpfe gewinnen, leider verlor er dann den Kampf um den Einzug ins Finale und wurde somit ebenfalls Dritter.

Herzlichen Glückwunsch allen Kämpfern!

Alba-Cup in Boizenburg (16. April 2016)

Den Anfang machten unsere jüngsten Judoka, die zusammen mit den Betreuern Simona Karl und Klaas Ustorf im mecklenburgischen Boizenburg zum Alba-Cup angetreten waren.
Simon Dreher und Zakaria Kembouche kehrten mit einer Bronzemedaille nach Hause, während Emilia Lemm und Maximilian Mergell mit einer Silbermedaille ihren Heimweg antreten konnten.
Für Christian Frahm gab es heute leider keinen Platz auf dem Siegertreppchen.

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Weiter ging es mit den U 13 – Kämpfern Mads Hermann, Jette Quint und Ahmad Elebiev.

Mads Hermann (-37kg) hatte in seinen ersten beiden Kämpfen mit zwei starken Gegnern aus Berlin zu tun. Diese waren ihm deutlich überlegen. Obwohl Mads relativ gut mithalten konnte, blieb es am Ende bei einem dritten Platz und der Bronzemedaille.

Jette Quint (-40kg) hatte ebenfalls zwei starke Gegnerinnen aus Berlin und Brandenburg. Auch sie verlor leider diese beiden Kämfpe, wobei ihr im letzten Kampf zweimal der Ippon verweigert wurde. Jette kehrte ebenfalls mit einem 3. Platz nach Hause zurück.

Ahmad Elebiev (-55kg) hatte in der ersten Runde ein Freilos. Leider traf er dann bereits in der zweiten Runde auf den späteren Turniersieger aus Schwerin und verlor diesen Kampf. In der Trostrunde traf er dann auf einem Kämpfer aus Rostock. Dieser Kampf verlief sehr offen. Leider konnte dann in einer Bodensituation sein Gegner zum erfolgreichen Hebel ansetzen, so dass Ahmad leider ohne Platzierung blieb.

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